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Laptop und Smartphone mit DigitalerNachlass.App auf einem Schreibtisch – strukturierte Nachlasskontrolle im Alltag

Die neue Generation der Nachlassplanung.

Dein Nachlass in sicheren Händen - deinen.

DigitalerNachlass.App unterstützt dich dabei, deinen Nachlass bewusst zu gestalten, deine Daten sicher zu verwalten und damit dein Vermögen für kommende Generationen zu erhalten.

  • Sicher & geschützt
  • Einfach strukturiert
  • 100% lokal oder
  • Mit Infrastruktur jederzeit verfügbar
  • 01 Verstehen

    Wir machen komplexe Themen rund um Erbe, Vorsorge und den digitalen Nachlass verständlich.

    Für informierte Entscheidungen.

  • 02 Strukturieren

    Wir schaffen eine Struktur, mit der Nachkommen die Rechtsnachfolge vom ersten Tag an sicher antreten zu können.

    Weil niemand in der Sockenschublade nach Informationen suchen sollte.

  • 03 Übergeben

    Wir sorgen dafür, dass Informationen, die zu dynamisch für Papier sind, die richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt erreichen.

    Als notwendige Ergänzung zum Testament.

  • 04 Erhalten

    Wir zeigen Optimierungspotenziale auf, damit beim Vererben möglichst wenig Vermögen verloren geht.

    Damit bewahrt wird, wofür wir ein Leben lang gearbeitet haben.

Damit entlasten wir Familien im Ernstfall, vermeiden Konflikte und helfen dabei, einen würdevollen Abschied zu ermöglichen.

Mehr erfahren

Es ist legitim, seinen Nachlass nicht aktiv zu gestalten. Staat, Kirche, Banken, Anwälte und andere gemeinnützige Organisationen in 🇩🇪 freuen sich über rund 19 Milliarden Euro Einnahmen pro Jahr. Aber man sollte es aus den richtigen Gründen tun und basierend auf informierten Entscheidungen. Auf NachlassGestalten.de gibt es eine geführte Tour, die das notwendige Basiswissen in weniger als 10 Minuten vermittelt.

Für wen diese Webseite besonders interessant ist:

Den eigenen Nachlass frühzeitig zu gestalten lohnt sich immer – insbesondere, wenn Vermögen über Generationen erhalten und Angehörige im Ernstfall nicht mit einer unüberschaubaren Aufgabe belastet werden sollen.

Für bestimmte Lebenssituationen ist die Notwendigkeit jedoch noch deutlich größer:

Hinweis: Auf mobilen Geräten steht nicht genügend Platz zur Verfügung, um die Bezugsrahmen präzise auf der Altersskala abzubilden. Deshalb werden die Personengruppen dort über die gesamte Breite dargestellt.

Lebensjahre etwa 0
etwa 10 Jahre
etwa 20 Jahre
etwa 30 Jahre
etwa 40 Jahre
etwa 50 Jahre
etwa 60 Jahre
etwa 70 Jahre
etwa 80 Jahre
etwa ab 90 Jahre
Bezugsrahmen etwa 30–55 Jahre · schwerpunktmäßig unter „30–50“. Grafische Anzeige auf der Achse 31–56 Jahre (Start wie Patchwork‑Familie).

Bezugsrahmen 30–55 Jahre

Mid‑Life Decision Maker

Verheiratet, Kinder, Immobilie oder mehrere Vermögenskomponenten, zentrale Verantwortung

„Ohne mich ist meine Familie aufgeschmissen.“

Bezugsrahmen etwa 30–65 Jahre · schwerpunktmäßig unter „30“ bis etwa „60“. Grafische Anzeige auf der Achse 31–66 Jahre.

Bezugsrahmen 30–65 Jahre

Patchwork‑Familie

Komplexe Familienstruktur, hohe emotionale Dynamik, unklare Erbansprüche und erhöhtes Konfliktpotenzial im Erbfall.

„Es braucht klare Regeln, damit es später keinen Streit gibt.“

Typisch nach einem konkret durchlebten Erbfall im Umfeld · Bezugsrahmen 25–70 Jahre · grafische Anzeige auf der Achse 27–70 Jahre

Bezugsrahmen 25–70 Jahre

Erfahrener‑Erbe

Hat den Erbfall im Umfeld erlebt und dabei Chaos, Konflikte oder organisatorische Überforderung erfahren, versteht die Auswirkungen.

„Ich werde das besser machen.“

Erweiterung · Bezugsrahmen 60–90 Jahre · grafische Anzeige auf der Achse 60–90 Jahre · visuell hinter „Erfahrener‑Erbe“.

Bezugsrahmen 60–90 Jahre

Überzeugt
die eigene
Familie
vorzusorgen

Bezugsrahmen 45–65 Jahre · grafische Anzeige auf der Achse 46–65 Jahre.

Bezugsrahmen 45–65 Jahre

Kinderlose Paare

Ohne direkte Nachkommen

„Die Erbregeln greifen nicht für mich.“

Bezugsrahmen 65–85 Jahre · grafische Anzeige auf der Achse 66–87 Jahre · in derselben Zeile wie „Kinderlose Paare“.

Bezugsrahmen 65–85 Jahre

Lebzeiten‑Verteiler

Vermögend, strukturiert, informiert

„Der Staat bekommt nichts.“

Bezugsrahmen 25–70 Jahre · grafische Anzeige auf der Achse 27–70 Jahre.

Bezugsrahmen 25–70 Jahre

Einzelunternehmer

Müssen dutzende Zugänge zu Software, Konten und Diensten selbst im Griff behalten. Verstehen, dass ohne ihr Wissen Leistungen ausfallen oder offene Forderungen unzugänglich werden.

„Ohne mich läuft der Laden morgen nicht mehr.“

Bezugsrahmen 20–45 Jahre · grafische Anzeige auf der Achse 20–45 Jahre.

Bezugsrahmen 20–45 Jahre

Digital‑Native

Viele komplexe digitale Assets, keine Nachlassstruktur

„Risikomanagement gehört dazu.“

Erweiterung zu Digital‑Native · Bezugsrahmen 45–90 Jahre · grafische Anzeige auf der Achse 45–90 Jahre · visuell hinter der Hauptkarte.

Bezugsrahmen 45–90 Jahre

Überzeugt
die eigene
Familie
vorzusorgen

Wie wir Strukturierte Nachlasskontrolle umsetzen:

In einer Zeit, in der nahezu jedes digitale Produkt mit künstlicher Intelligenz aufgeladen oder direkt KI-nativ entwickelt wird, gehen wir bewusst einen anderen Weg. Denn bei Nachlassfragen zählt Verlässlichkeit mehr als Wahrscheinlichkeit.

Deshalb basiert unsere strukturierte Nachlasskontrolle nicht auf generativer künstlicher Intelligenz, sondern auf standardisierten, nachvollziehbaren und langfristig wartbaren Systemen.

Der entscheidende Unterschied entsteht jedoch nicht durch einzelne Technologien, sondern durch ihre kontrollierte Verknüpfung.

Wir führen Informationen aus allen Bereichen des Systems gezielt zusammen und übertragen den jeweiligen Kontext nachvollziehbar zwischen den einzelnen Komponenten. Dadurch entsteht aus isolierten Funktionen ein zusammenhängendes Verständnis des Nachlasses.

Wir setzen auf Technologien, die sich weltweit millionenfach bewährt haben:

  • Familienbäume
  • Datenstrukturierung
  • Workflow-Logiken
  • Verschlüsselung

Damit wird aus standardisierten Systemen eine strukturierte, kontextbezogene Nachlasskontrolle.

Was Kontext für die Nachlassgestaltung konkret bedeutet:

Kontextboost

Typische Vorgehensweise im System

Neu erzeugter Kontext

Kontextboost

Typische Vorgehensweise im System

Neu erzeugter Kontext

Kontextboost

Neue Personen werden automatisch korrekt im Stammbaum eingeordnet. Dabei erfasst das System gezielt die für die jeweilige Person relevanten Zusatzinformationen.

Typische Vorgehensweise im System

1

Stammbaum pflegen

Der komplette Stammbaum kann innerhalb weniger Minuten mit allen relevanten Informationen erstellt werden.

Neu erzeugter Kontext

Basierend auf dem Familienkontext können gesetzliche Erbfolgen inklusive möglicher Mindestquoten ermittelt werden.

Kontextboost

Für jede Nachlassposition werden automatisch die passenden Zugangselemente ermittelt.

Typische Vorgehensweise im System

2

Nachlassdaten pflegen

Die Erfassung der Nachlassdaten bleibt der umfangreichste Schritt – insbesondere das Zusammentragen aller relevanten Informationen und Zugänge benötigt Zeit.

Durch die kontextbezogene Führung des Systems wird jedoch sichergestellt, dass keine wesentlichen Informationen übersehen werden.

Neu erzeugter Kontext

Zugangselemente werden bereits während der Erfassung in Tresoren organisiert.

So entstehen klar getrennte Datenkontexte, die gezielt einzelnen Personen zugeordnet werden können.

Kontextboost

Inhalt folgt.

Typische Vorgehensweise im System

3

Orientierung geben

Inhalt folgt.

Neu erzeugter Kontext

Inhalt folgt.

Kontextboost

Die Workflows führen Familienkontext und Datenkontext zusammen: beteiligte Personen auf der einen Seite, gebündelte Nachlassinformationen auf der anderen.

Typische Vorgehensweise im System

4

Workflows definieren

Definiert wird, welche Informationen bei bestimmten Ereignissen – beispielsweise Tod, Einwilligungsunfähigkeit, Geschäftsunfähigkeit oder Organspende – welchen Personen zugänglich gemacht werden.

Neu erzeugter Kontext

Aus der strukturierten Zuordnung von Nachlassinformationen zu einzelnen Personen lässt sich ein grundsätzlicher Wille des Erblassers sowie ein daraus entstehender Erbkontext ableiten.

Kontextboost

Der grobe Erbkontext ermöglicht eine erste Strukturierung der Nachlassverteilung.

Ergänzend kann über Familienkontext und Erbrecht dargestellt werden, welche gesetzlichen Quoten einzelnen Personen zustehen würden.

Typische Vorgehensweise im System

5

Nachlass verteilen

Durch die Vorbelegung ist die grundlegende Struktur der Nachlassverteilung bereits vorhanden.

Die finale Ausarbeitung kann dadurch technisch in wenigen Minuten erfolgen.

Neu erzeugter Kontext

Die Nachlassverteilung schafft einen konkreten Verteilkontext für die vorgesehenen Anteile einzelner Personen.

Kontextboost

In Kombination mit Familienkontext und Verteilkontext ermöglicht das anwendbare Erbrecht eine nachvollziehbare Abschätzung möglicher Kosten einer Erbschaft, beispielsweise durch Steuern.

Typische Vorgehensweise im System

6

Kosten optimieren

Dadurch können Themenbereiche sichtbar werden, die im weiteren Verlauf gemeinsam mit Rechts- oder Steuerberatenden betrachtet und gegebenenfalls optimiert werden sollten.

Neu erzeugter Kontext

Das Ergebnis ist ein strukturierter Nachlasskontext, der als fundierte Grundlage für Gespräche mit Rechts- oder Steuerberatenden dienen kann.

Warum Kontext den Unterschied machen kann

Jeder Schritt zur frühzeitigen Regelung des eigenen Nachlasses ist sinnvoll – unabhängig davon, ob es um ein gemeinsames Gespräch über die eigenen Vorstellungen, das Erstellen eines Testaments oder die Dokumentation von Zugangsdaten geht.

Wer darüber hinaus strategisch planen und konkrete Ziele erreichen möchte, sollte den Nachlass als Ganzes betrachten. Dazu können beispielsweise folgende Ziele gehören:

  • Erbschaftsteuer über mehrere Erbfälle hinweg reduzieren
  • potenzielle Streitfälle nach dem Tod von vornherein vermeiden
  • Nachkommen optimal auf den Nachlass und die Übernahme der Rechtsnachfolge vorbereiten

Denn welche Gestaltung sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Kontext ab. Was in einer Situation Vorteile bringt, kann in einer anderen sogar nachteilig sein.

Aus der Perspektive der Erblasser

Ausgewählte Hebel zur Steuerreduzierung und ihre Wirkung

01

Gütergemeinschaft wählen

Bei stark ungleich verteiltem Vermögen innerhalb einer Ehe kann ein Wechsel in die Gütergemeinschaft helfen, das Vermögen bereits zu Lebzeiten gleichmäßiger zwischen den Ehepartnern zu verteilen. Vereinfacht gesagt wird das gemeinsame Vermögen dabei grundsätzlich 50/50 betrachtet. So kann beim ersten Erbfall weniger Vermögen beim Verstorbenen liegen.

Vorteile

Der Nachlass ist beim ersten Erbfall kleiner. Dadurch können Erbschaftsteuer und Pflichtteilsansprüche geringer ausfallen. Gleichzeitig bleibt mehr Vermögen beim überlebenden Ehepartner.

Nachteile

Durch die stärkere Verteilung des Vermögens auf den Ehepartner können Freibeträge anderer Erben nicht optimal genutzt werden (zum Beispiel der Kinder). Das kann beim zweiten Erbfall zu einer höheren Steuerbelastung führen.

02

Freibeträge optimal nutzen

Für Schenkungen und Erbschaften gelten grundsätzlich die gleichen persönlichen Freibeträge. Der große Unterschied: Während ein Freibetrag bei einem Erbfall nur einmal genutzt werden kann, steht er bei Schenkungen grundsätzlich alle 10 Jahre erneut zur Verfügung.

Vorteile

Wer bereits zu Lebzeiten Vermögen übertragen möchte und dabei die 10-Jahres-Zeiträume berücksichtigt, kann persönliche Freibeträge mehrfach nutzen und dadurch die Steuerbelastung deutlich reduzieren.

Nachteile

Gestaltungen, die beim ersten Erbfall hauptsächlich den überlebenden Ehepartner begünstigen (z. B. ein Berliner Testament), können dazu führen, dass die Freibeträge anderer Angehöriger, z. B. der Kinder, beim ersten Erbfall ungenutzt bleiben.

03

Nießbrauch

Durch einen Nießbrauch können Eigentum und wirtschaftliche Nutzung getrennt werden. Dadurch kann z. B. das Eigentum bereits an einen Nachkommen übertragen werden, während der daraus resultierende Nutzen beim Übergeber verbleibt. Gleichzeitig wird der Wert des Nießbrauchs bei der steuerlichen Bewertung der Übertragung berücksichtigt und kann den steuerpflichtigen Wert des Eigentums deutlich reduzieren.

Vorteile

Freibeträge können bereits früher und durch die reduzierte Bewertung auch besser genutzt werden. Darüber hinaus fallen die Kosten für die Übertragung des Eigentums bereits vor dem Erbfall an.

Nachteile

Je nach Gestaltung kann der Nießbrauch dazu führen, dass die Übertragung auch Jahre später noch bei der Berechnung von Pflichtteilsansprüchen berücksichtigt wird.

04

Familienheim-Befreiung

Selbstgenutzte Familienheime können unter bestimmten Voraussetzungen vollständig von der Erbschaftsteuer befreit sein. Dafür muss der Erblasser die Immobilie grundsätzlich selbst bewohnt haben und der Erbe muss sie unverzüglich selbst beziehen und mindestens zehn Jahre selbst nutzen.

Vorteile

Bei selbstgenutzten Familienheimen können Immobilien, die oft einen erheblichen Teil des Nachlasses ausmachen, komplett (bei Kindern nur für bis zu 200 m² Wohnfläche) von der Erbschaftsteuer befreit sein.

Nachteile

Eine Vermietung vor dem Erbfall kann problematisch sein, z. B. wenn der Erblasser bereits in einem Pflegeheim lebt. Auch nach dem Erbfall müssen die Voraussetzungen für die Steuerbefreiung eingehalten werden. Andernfalls kann die Befreiung rückwirkend entfallen und Erbschaftsteuer nachgefordert werden.

05

Vermögen gezielt zuordnen

Neben der Familienheim-Befreiung gibt es noch weitere Vermögenswerte, bei denen die gezielte Zuordnung einen massiven Einfluss auf die Steuerbelastung haben kann:

Betriebsvermögen

Wird ein Unternehmen an eine Person übertragen, die den Betrieb fortführt, kann das Betriebsvermögen unter bestimmten Voraussetzungen zu 85 % oder sogar vollständig von der Erbschaftsteuer befreit werden. Entscheidend sind dabei unter anderem die Fortführung des Betriebs, die Behaltensfristen und bei bestimmten Unternehmen die Entwicklung der Lohnsumme.

Land- und Forstwirtschaft

Auch land- und forstwirtschaftliches Vermögen kann bei einer geeigneten Nachfolge steuerlich begünstigt sein. Wer den Betrieb übernimmt und wie er anschließend fortgeführt wird, kann deshalb bei der Nachfolgeplanung eine wichtige Rolle spielen.

Hausrat

Für ausgewählten Hausrat gibt es neben dem persönlichen Freibetrag eine zusätzliche Steuerbefreiung von 12.000–41.000 Euro. Wird Hausrat auf mehrere Personen verteilt, kann die jeweilige Befreiung grundsätzlich bei jedem Erwerber relevant werden.

Gerade bei entfernten oder nicht verwandten Personen kann das zu einer deutlichen Steigerung des sonst stark limitierten Freibetrages führen.

06

Vermietete Immobilien steuerlich berücksichtigen

Eine zu Wohnzwecken vermietete Immobilie wird bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer 10 % niedriger bewertet. Das kann besonders bei wertvollen Immobilien einen erheblichen Unterschied machen.

Gerade bei Schenkungen kann das helfen, einen Teil des persönlichen Freibetrags zu schonen und ihn für anderes Vermögen zu nutzen.

07

Nachlassverbindlichkeiten berücksichtigen

Nicht nur Vermögen, sondern auch Verbindlichkeiten gehören zum Nachlass.

Bestehen beim Erbfall noch Schulden (z. B. ein noch laufender Immobilienkredit, ein privates Darlehen oder offene Rechnungen), können diese den steuerpflichtigen Wert des Nachlasses verringern.

Deshalb gilt:
Wer den Nachlass vollständig erfassen möchte, sollte neben allen Vermögenswerten auch bestehende Schulden und andere offene Verpflichtungen dokumentieren – wenn man sie denn kennt.

08

Kosten des Erbfalls

Genauso wie die Nachlassverbindlichkeiten, können auch Kosten die erst durch die Abwicklung des Nachlasses entstehen den steuerpflichtigen Erwerb mindern. Dazu gehören beispielsweise Bestattungskosten sowie Kosten für die Ermittlung, Bewertung, Regelung und Aufteilung des Nachlasses.

Diese Kosten können je nach angefallenem Aufwand geltend gemacht werden, oder aber pauschal mit einem Betrag von 15.000 € pro Erbfall angesetzt werden.

Letzteres ist besonders interessant, wenn der Erblasser bereits zu Lebzeiten vieles vorbereitet und dadurch spätere Kosten vermieden hat, z. B.: Inventarisierung und Vermögensaufstellung/-bewertung, notarielles Testament als Ersatz für einen Erbschein, etc.

09

Lebensversicherung gezielt einsetzen

Eine Lebensversicherung kann bei der Nachlassplanung mehrere Vorteile miteinander verbinden. Sie kann Geld gezielt einer Person zukommen lassen, ohne Teil des normalen Nachlasses zu werden, und je nach Gestaltung auch steuerlich interessant sein.

Außerhalb des Nachlasses

Die Versicherungsleistung wird direkt an die bezugsberechtigte Person ausgezahlt und muss nicht erst über die Erbengemeinschaft verteilt werden.

Steuerlich interessant

Steuerlich entscheidend ist, wer die Lebensversicherung bezahlt und wer im Todesfall bezugsberechtigt ist. Zahlt die bezugsberechtigte Person die Beiträge teilweise selbst, ist der darauf entfallende Teil der Auszahlung grundsätzlich nicht als Erbschaft steuerpflichtig. Bei einer Gütergemeinschaft kann das besonders interessant sein, wenn die Beiträge aus dem gemeinsamen Vermögen bezahlt werden.

Auch bei Ausschlagung

Die bezugsberechtigte Person kann die Versicherungsleistung grundsätzlich auch dann erhalten, wenn sie die Erbschaft wegen Überschuldung oder aus anderen Gründen ausschlägt.

Liquidität sichern

Die Auszahlung kann schnell verfügbares Geld bereitstellen, etwa um andere Erben auszuzahlen, Schulden zu begleichen oder die Übernahme einer Immobilie oder eines Unternehmens zu ermöglichen.

Pflichtteil berücksichtigen

Bei einer Lebensversicherung wird für den Pflichtteil nicht automatisch die gesamte Auszahlung, sondern nur der Rückkaufswert berücksichtigt. Dadurch kann für andere Erben weniger Geld als Pflichtteil anfallen als bei einer normalen Schenkung in gleicher Höhe.

Daher sollte man für eine aktive Gestaltung des Nachlasses immer den gesamten Kontext kennen. Denn erst wenn alle relevanten Bereiche gemeinsam betrachtet werden, entsteht ein vollständiges Bild für Empfehlungen.

Aus der Perspektive der Erben

Kontext hilft nicht nur bei der Nachlassgestaltung…

… er bietet auch große Erleichterung bei der Übernahme der Rechtsnachfolge durch die Erben.

Dabei kann er nicht nur zusätzliche Orientierung bieten – es gibt einige Situationen, bei denen die Erben relativ schnell unterschiedliche Pflichten zur vollständigen Dokumentation der Vermögen und Verbindlichkeiten des Nachlasses haben, z. B.

  • Streit über den Nachlass

    Um den Nachlass gegenüber Pflichtteilsberechtigten transparent zu machen, kann ein Pflichtteilsverzeichnis mit sämtlichen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten gefordert werden.

  • Erbschaftsteuer ermitteln

    Um den steuerpflichtigen Erwerb und die Erbschaftsteuer festzustellen, kann man aufgefordert werden, eine Steuererklärung mit Angaben zum Vermögen, Verbindlichkeiten, Werten und steuerlichen Besonderheiten abzugeben.

  • Haftung der Erben begrenzen

    Um das eigene Vermögen vor den Verbindlichkeiten des Nachlasses zu schützen, indem man z. B. eine Haftungsbeschränkung beantragt oder eine Nachlassverwaltung oder Nachlassinsolvenz initiiert, braucht man ein Inventar sämtlicher Vermögen und Verbindlichkeiten eines Nachlasses.

  • Vermögen verwalten

    Bei besonderen Erbkonstellationen, wie zum Beispiel minderjährigen Erben oder Vor-/Nacherbschaft, braucht es eine Dokumentation der betroffenen Vermögenswerte zur Abgrenzung.

Für wen wird mein Kontext ermittelt und wie wird er gespeichert?

Die größte Herausforderung digitaler Lösungen für die Nachlassplanung besteht darin, dass hochsensible Informationen häufig zentral gespeichert und verarbeitet werden.

Dabei handelt es sich nicht um gewöhnliche Nutzerdaten, sondern um Vermögensinformationen, familiäre Beziehungen, Verträge, Zugangsdaten und persönliche Dokumente – also um Daten mit außergewöhnlich hoher Sensibilität. Die häufige Aussage „Mit diesen Daten kann ohnehin niemand etwas anfangen“ greift in diesem Fall nicht. Gerade Nachlassdaten besitzen einen erheblichen Informationswert. Gleichzeitig basiert klassische Cloud-Software meist darauf, dass Nutzende dem jeweiligen Anbieter dauerhaft vertrauen müssen.

Eine Lösung. Viele Wege.

Entscheide, wo deine Daten liegen und wie sie im Ernstfall zum Empfänger gelangen:

Ausschließlich Lokal

  • Alle Daten bleiben auf deinem Gerät
  • Unabhängigkeit von externen Diensten

Abläufe über Infrastruktur

  • Abläufe können auch ohne dein Gerät
    gestartet werden
  • Tresore werden manuell verteilt

Tresore & Abläufe über Infrastruktur

  • Tresore werden im Nachlassfall automatisch verteilt
  • Immer die aktuellste Version der Tresore

DigitalerNachlass.App ist ein System, bei dem die Kontrolle über sensible Informationen technisch bei den jeweiligen Eigentümern verbleibt - jederzeit:

Dein Lebenswerk muss nicht mit dem Tod enden

Wer den eigenen Nachlass aktiv gestaltet, schafft die Grundlage dafür, dass das eigene Lebenswerk auch nach dem Tod fortgeführt werden kann. Vermögen kann über Generationen erhalten bleiben, unnötige Wertverluste können vermieden und die eigenen Vorstellungen können auch dann noch umgesetzt werden, wenn man selbst nicht mehr entscheiden kann.

Eine klare und vollständige Dokumentation gibt den Nachkommen Orientierung und ermöglicht es ihnen, die Rechtsnachfolge schnell und sicher zu übernehmen.

DigitalerNachlass.App ist die neue Generation der Nachlassplanung.

Damit dein Nachlass in sicheren Händen bleibt – in deinen.

Vom Preismodell zum Abonnement

Es mag durchaus Gründe geben, das Thema heute noch einmal aufzuschieben.

Der Preis ist keiner davon.